Die Neuapostolische Kirche Schweiz

20 Jahre Neuapostolische Kirche Rorbas

Am 25. Juni 1995, also vor 20 Jahren, wurde an der Weiacherstrasse 58 unser
heutiges wunderschönes Kirchenlokal eingeweiht.


Für uns ein Grund zum Feiern. Am 27. und 28. Juni konnten viele ehemalige
und aktive Geschwister der Gemeinde sowie zahlreiche interessierte Gäste
willkommen geheissen werden. 

Viele persönliche Begegnungen und angeregte Gespräche haben bei strahlend
schönem Wetter stattgefunden. Am Samstagnachmittag fand ein Festakt mit
musikalischen Beiträgen der Kinder und des Gemeindechores statt. Bischof
Ruedi Fässler berichtete in einem Interview über sein Leben, sein Wirken als
Bischof und seine Glaubenserfahrungen. Zum Abschluss konnte der sozialen
Einrichtung Stiftung Märtplatz in Freienstein noch ein Spende von 5'000 CHF
überreicht werden.


Der Höhepunkt des Jubiläumsanlasses bildete der Gottesdienst am Sonntag,
welcher mit vielen musikalischen Beiträgen würdig umrahmt wurde.

Ich möchte allen helfenden Händen, die in der Vorbereitung und Durchführung
dieses Festanlasses mitgeholfen haben, meinen herzlichen Dank zum Ausdruck
bringen.


Ein besonderer Dank gilt auch den bisherigen Vorstehern der Gemeinde, welche
vieles dazu beigetragen haben, dass die Gemeinde Rorbas noch heute eine
echte Wohlfühlgemeinde ist.

 

 

 

Tag der offenen Tür mit Gästegottesdienst

Vor bald 90 Jahren ist unsere Gemeinde im Zürcher Unterland entstanden und ist seither ein Ort, wo Gläubige Gott und ihren Nächsten begegnen, Kraft für den Alltag schöpfen und Freunde finden, die denselben geistigen Weg gehen.

Am 25. Juni 1995, also vor 20 Jahren, wurde an der Weiacherstrasse 58 unser heutiges Kirchenlokal eingeweiht. Für uns ein Grund zum Feiern und Gäste willkommen zu heissen. Der Anlass gibt Ihnen die Möglichkeit, sich unverbindlich darüber zu informieren, was in unserer Kirche und in unserer Gemeinde vor sich geht. Vor allem soll er auch Gelegenheit geben, angeregte Gespräche zu führen.

 

Samstag 27. Juni 2015

Wir öffnen am Samstag, am 27. Juni 2015 von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr unsere Türen für alle Interessenten sowie Freunde und Bekannte. Ab 14:00 Uhr findet ein Festakt mit musikalischen Vorträgen und einem Interview mit unserem Bischof Rudolf Fässler statt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Sonntag 28. Juni 2015

Am Sonntag, 28. Juni 2015 findet um 10:00 Uhr findet ein besonderer Gottesdienst mit zahlreichen musikalischen Vorträgen und anschliessendem Apéro statt.

 

 

 

Gemeindefest 2014 mit Feldgottesdienst

Bei strahlendem Wetter und perfekten Temperaturen kamen rund 55 Geschwister der neuapostolischen Kirche aus der Gemeinde Rorbas in Neftenbach für einen Feldgottesdienst mit anschliessendem Gemeindefest zusammen.

Unser Vorsteher diente der versammelten Schar mit dem Wort aus dem Lukas Evangelium 12,32: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben“. Wenn man bedenkt, dass von fast 7,3 Milliarden Menschen sich gerade ca. 10 Millionen zum Glauben der neuapostolischen Kirche bekennen, darf man sicherlich von einer kleinen , aber umso stärkeren Herde sprechen. Jedoch ist die Überzeugung aller Christen die Gleiche und unangefochten: Das Ziel, dem Tag der ersten Auferstehung einen Schritt näher zu kommen. Wer Gott vertraut, braucht sich auch nicht zu sorgen (fürchten), sondern erfährt schon heute seine Nähe im täglichen Leben.

Zwei priesterliche Amtsträger dienten mit und das Orchester, sowie der mit den Kindern verstärkte Gemeindechor, umrahmten den Gottesdienst.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde der Grill eingeheizt und die Geselligkeit wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen gepflegt. Die vielen Köstlichkeiten vom Grill und das Salatbuffet, aber auch das traumhafte Dessertbuffet soll hier nicht unerwähnt bleiben. Unsere Kleinsten erfreuten sich bei Spiel und Spass und die Erwachsenen kämpften um den Titel des hochstehenden und schwierigen Quiz‘s.

Zu schnell fand der wunderbare Tag ein Ende. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen betenden, aber auch helfenden Händen von Herzen danken. Wir freuen uns auf das nächste Jahr! (AMo)

 

Gemeindeausflug nach Arosa

Über 20 Geschwister der Gemeinde Rorbas trafen sich am Samstag 28. Juni zur gemeinsamen Bahnfahrt nach Arosa. Das waren nicht alle Rorbaser, aber mehr als an manchem Donnerstagabend im Gottesdienst gezählt werden konnte! Die einen vertrieben sich die Reisezeit mit Jassen. Und obwohl sie ständig in die Karten schauten, hatten sie keine Ahnung wo sie sich geographisch befanden. Die andern erzählten sich Geschichten von Adam im Paradies bis zur Sonntagschule in Rorbas. So war man schneller in Arosa als befürchtet!

Nun begann die angekündigte Wanderung zur Mittelstation der Weisshornbahn. Die Gesprächsaktivitäten gingen eindeutig zurück, da die Kraft vom Mund zu den Beinen sinken musste! Und bei der Mittelstation lobten die fitten Bergsteiger die schöne Aussicht, die mittelmässigen Wanderer lobten das kühle Bier und die eher Ungeübten lagen flach! Wer nun glaubt, damit seien die Grenzen der Sportlichkeit erreicht, den muss ich enttäuschen. Es wurde nur die Disziplin gewechselt!

Statt Wandern war es nun alpines Chipping Golf. Die grösste Herausforderung für die meisten war das Treffen des Balls mit dem Schläger. Egal mit welcher Kante oder sonstigem Teil, Hauptsache der Ball wurde getroffen. Und egal wo das Ziel war, Hauptsache der Ball flog möglichst weit durch die Luft. Ob so viel Egalität wurde der nordöstliche Teil von Arosa zum Schiessplatz! Und es verwundert nicht, dass auch mal ein Ball auf nimmer wiedersehen in den alpinen Schründen von Arosa verloren ging!

Eine Gruppe besonders Wagemutigen suchten den Seilpark auf. Dort machte man ihnen klar, dass dieser um 16 Uhr geschlossen sei. Mit sehr viel Charme und Lächeln machte die Frau des Vorstehers den Verantwortlichen klar, dass es erst 15h55 ist. Und so viel weiblicher Logik konnten die Verantwortlichen nicht widerstehen, holten Klettergurte und Karabinerhacken und führten die Gruppe in Verhaltensregeln ein. Jedenfalls hat die Gruppe mit grossem Spass den ihnen zugewiesenen Seilparcour absolviert.

Eine andere Gruppe mutierte zu Süsswasser-Kapitänen und versuchte mit dem Pedalo den Klippen des Aroser-Sees entlang zu manövrieren. Von Mann über Bord Aktivitäten ist mir nichts bekannt.

Zum gemeinsamen Nachtessen trafen sich alle in Arosa. Nun begann das grosse Rätselraten, welches Menue damals bei der Anmeldung vor 3 Monaten ausgewählt wurde, und ob Rahmschnitzel mit Reis oder Pommes frittes!! Aber alle konnten befriedigt werden und keines musste hungrig nach Hause!

Im Anschluss besuchten wir die beleuchteten Wasserspiele am Aroser See. Die Wasserfontänen hatten definitiv nichts zu tun mit dem Jet d‘eau von Genf. Sie sahen eher den Spritzkünsten der Schüler am Rorbaser Schulhausbrunnen gleich! Stark war eigentlich nur die Musik. So etwas zwischen Seenachtsfest und Street Parade!

Mit der Nacht kam dann auch der Regen! Und nach dem kleinen Schlummertrunk, schlummerte es herrlich!

Das reichhaltige Morgenbuffet am Sonntag belebte die Lebensgeister und verjagte alle Schläfrigkeit. Nun wurde das Schulzimmer im Haus zur Kirche umfunktioniert. Schultische mussten in die Ecke um Stuhlreihen Platz zu machen. Das Lehrer-Pult wurde zum Altar mit Blumenschmuck, Kelch und Bibel.

Bei der Planung des Wochenendes hat niemand daran gedacht, dass heute Vorbereitungsgottesdienst zum Entschlafenengottesdienst ist. Durch den kürzlichen Heimgang einer Schwester der Gemeinde, welche ihre letzten Lebensjahre in Arosa verbrachte, hat der Anlass an ungeahnter Aktualität gewonnen. Der Vorsteher musste in seinem Dienen uns nicht in Worten klar machen, wie nah die Ewigkeit ist und wie stark wir mit den Entschlafenen verbunden sind. Das war für alle fühl- und erlebbar! Der Gottesdienst war für alle unbestrittener Höhepunkt dieses Wochenendes.

Das Mittagessen, welches der Chef des Hauses uns bereitete bestand aus Resten eines Hochzeitsmenues welches er am Vortag kochte. Es war so reichhaltig, mit so viel Fleisch, dass man annehmen musste, dass 2/3 der Hochzeitsgäste wohl Vegetarier waren und beim Dessert kam der Verdacht auf, dass die Vegetarier auch noch Diabetiker waren! Schlemmen war nur der Vorname.

Mit der RhB gings nach Chur, dem Schnellzug nach Zürich, dem RegioExpress nach Bülach, der S-Bahn nach Embrach und dem Postauto nach Freienstein. Der ganze Anlass verlief störungsfrei und ohne irgendwelche Schwierigkeiten. Vielen Dank, himmlischer Vater. Aber auch ein herzliches Dankeschön dem Vorsteher und all seinen Helferinnen und Helfer für die Planung und Durchführung des gelungenen Anlasses.